Erdgas und Umwelt
Ein Brennstoff mit geringen Emissionen - unser Beitrag zum Umweltschutz
Die letzten Jahrzehnte waren geprägt vom technischen Fortschritt und vom gedankenlosen Verbrauch von Energie. Dieses Jahrhundert ist geprägt vom Bewusstsein, Energie zu sparen und "saubere" Energieformen zu entwickeln.
Erdgas, ein Naturprodukt
Erdgas ist ein Naturprodukt und ungiftig. Die Abgase aus Erdgasfeuerungen sind geruchlos, nahezu frei von Ruß und Rauch und ungiftig. Schadstoffbildende Komponenten wie Fluor, Chlor und deren Verbindungen sind in Erdgas praktisch nicht enthalten. Auch die Emission von Stickoxiden (Nox), die bei jedem Verbrennungsprozess entsteht, ist beim Einsatz von Erdgas im Vergleich zu anderen Brennstoffen gering.
Geringe CO2 Emissionen
Erdgas weist im Gegensatz zu Heizöl und Kohle ein sehr günstiges Wasserstoff- Kohlenstoffverhältnis von 4:1 auf (CH4). Bei der Verbrennung von vier Wasserstoffatomen bleibt somit nur ein Atom Kohlenstoff zur Bildung von Kohlendioxid (CO2), das hauptsächlich an der Entstehung des Treibhauseffektes beteiligt ist. Das Wasserstoff- Kohlenstoffverhältnis beträgt bei Heizöl 2:1, bei Kohle 1:2. Somit ist der CO2 Ausstoß bei Erdgas im Vergleich zu Heizöl oder Kohle besonders niedrig. Erdgas ist nahezu frei von Schwefel. Dadurch entsteht bei der Verbrennung von Erdgas so gut wie kein Schwefeldioxid (SO2), das für den sauren Regen und für das Waldsterben mitverantwortlich ist.
Transport

Erdgas gelangt als Primärenergie über ein weitverzweigtes Netz aus unterirdischen Leitungen direkt zum Endverbraucher. In regelmäßigen Abständen (250 km) angebrachte Verdichterstationen sorgen für die richtige "Reisegeschwindigkeit" des Gases. Um den Druck auf die örtlichen Gasleitungen anzupassen, gibt es sogenannte Gasdruckreduzierstationen. Der Transport erfolgt zur Gänze unterirdisch, ohne Geruchs- und Lärmbelästigung, und ohne Belastung der öffentlichen Verkehrswege. Dies führt zu einer Entlastung des Schwerverkehrs und somit zu einem wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz.
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