10.10.2010
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Eröffnung der ersten Erdgastankstelle im Bezirk Landeck und der insgesamt 21. in Tirol!
( TIGAS )
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V.l.: Marketing-Chef Ing. Mag. Gerhard Neyer, Dipl. Ing. Richard Mastenbroek (technischer Geschäftsführer), Landesrat Bernhard Tilg und Dr. Philipp Hiltpolt (kaufm. Geschäftsführer)
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Mit der offiziellen Eröffnung der DISK-Erdgastankstelle in Zams am 28.10.2010 feiert die TIGAS einen weiteren Erfolg in ihrem Ausbau der Erdgastankstellen-Infrastruktur in Tirol. "Ab sofort können Erdgasfahrer auch im Bezirk Landeck ihr Auto mit dem umweltschonenden Kraftstoff betanken", freut sich Dr. Philipp Hiltpolt, kaufmännischer Geschäftsführer der TIGAS.
Mit bereits 21 Tiroler Erdgastankstellen treibt die TIGAS den Ausbau des bereits engmaschigen Erdgastankstellennetzes forciert voran und plant noch heuer, zwei weitere Tankstellen in Telfs und in Matrei a.B. in Betrieb zu nehmen.
Erdgas als Kraftstoff gewinnt nicht nur durch die aktuell hohen Treibstoffpreise, sondern auch aufgrund der aktuellen Absichten einer Erhöhung der Mineralölsteuer und der laufenden Diskussionen über den Klimawandel weiter an Bedeutung. Einsparungen bis zu 50 % bei den Treibstoffkosten sowie deutlich niedrigere Emissionen haben bereits zahlreiche Flottenbetreiber wie z.B. Post, Telekom, das Land Tirol und Innsbrucker Taxiunternehmer veranlasst, ihren Fuhrpark mit Erdgasfahrzeugen auszustatten. Wichtige Voraussetzungen für diesen Erfolg sind der Aufbau des mittlerweile 21 Standorte umfassenden flächendeckenden Erdgastankstellennetzes in Tirol und das weiter rasch wachsende Angebot der Autohersteller an serienmäßigen Erdgasfahrzeugen.
Fahren mit Erdgas ist sauber, günstig, sicher
Erdgasbetriebene Fahrzeuge emittieren bis zu 95 % weniger Schadstoffe als Benzin- und Dieselfahrzeuge, haben ein geringeres Ozon- und Smog-Potenzial und stoßen weder Rußpartikel noch Feinstaub aus. Auch die anderen Emissionen sind vergleichsweise gering. Unter Berücksichtigung aller vorgelagerten Prozesse wie Gewinnung, Raffinierung und Transport ergibt sich für Erdgas eine um bis zu 80 % bessere Umweltbilanz gegenüber herkömmlichen und anderen alternativen Treibstoffen. Zudem sind die Abgase absolut geruchlos und das Motorengeräusch ist leiser als bei Diesel- oder Benzinfahrzeugen. Wer ein Erdgasfahrzeug fährt, schneidet ökologisch und ökonomisch besser ab. Derzeit sind in Österreich rund 5.300 Fahrzeuge zugelassen. Nach der Energiestrategie der Österreichischen Bundesregierung sollen es bis 2020 mehr als 200.000 sein.
Günstig im Erhalt, attraktive Förderungen bei der Anschaffung
Erdgas als Kraftstoff punktet besonders durch niedrige Tankkosten: Mit einer Betankung von 20,- Euro fährt ein Erdgasfahrzeug 472 km, also doppelt so weit wie ein Benzinauto und um ein Drittel weiter als ein Dieselauto. In der Anschaffung kostet ein Erdgasauto in der Regel so viel wie ein vergleichbares Dieselfahrzeug.
Dank der niedrigen CO2-Emissionen reduziert sich zusätzlich die NoVa um bis zu 600,- Euro. Ab sofort dürfen Erdgas-Fahrzeuge auch in allen gebührenpflichtigen Kurzparkzonen Innsbrucks gratis parken.
Neueste Modelle
Immer mehr renommierte Autohersteller wie Fiat, Volkswagen und Mercedes Benz produzieren Erdgasmodelle, die sich durch starke Motoren, ausgereifte Technik und hohen Fahrkomfort auszeichnen. So kamen 2009 erste Erdgas-Turbomodelle, wie etwa der preisgekrönte VW Passat Ecofuel, der VW Touran oder der Opel Zafira auf den Markt. Heuer punktete Fiat mit ihrer zweiten Generation des Doblò . Der Familien-Van mit bivalentem Erdgasantrieb erscheint mit überarbeitetem Design und erweitertem Kofferraumvolumen. In der Cargo-Version ist der Doblò zudem als Hochdachkombi im Angebot. Im Mittelklasse-Segment hat Mercedes die neue E-Klasse mit Erdgasantrieb für Dezember 2010 angekündigt.
Sicher unterwegs
Die Tanks werden platzsparend in den Fahrzeugboden eingebaut, sodass keinerlei Platzverlust entsteht. In punkto Sicherheit haben Crashtests bewiesen, dass der Erdgastank erheblich sicherer ist als der Benzintank. Selbst bei einem Leitungsbruch oder einem Fahrzeugbrand unterbrechen spezielle Sicherheitseinrichtungen den Erdgasaustritt und verhindern, dass sich im Gasbehälter ein Überdruck bilden kann. Da Erdgas im Gegensatz zu Flüssiggas leichter ist als Luft, ist auch das Parken in Tiefgaragen gestattet.
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