Am 1. Oktober beginnt kalendermäßig die neue Heizperiode. Nach einer kurzen Verschnaufpause haben die Preise zuletzt wieder stark angezogen: Besonders betroffen sind v.a. Heizöl (+48%), Pellets (+28%) und Gas (+12%) auf der tagesaktuellen Börse. „Die Unsicherheit im Nahen Osten schlägt voll auf die Preise in Europa durch“, erklärt TIGAS-Geschäftsführer Georg Tollinger: „Wer nicht frühzeitig vorgesorgt hat, wird jetzt ordentlich zur Kasse gebeten.“
Nicht betroffen sind demnach die rd. 100.000 Haushalte und Gewerbekunden mit Fixpreisen der TIGAS. Diese profitieren seit 1. Juli 2026 sogar von einer Preissenkung von über 10%. Mit einem aktuellen Energiepreis bei seinen Standard-Fixpreisprodukten zählt TIGAS zu den aktuell günstigsten Anbietern in Österreich. „Daran ändert sich auch nichts. Der Fixpreis gilt jedenfalls bis zum Ende der Heizperiode“, betont Tollinger.
Zuletzt machten auch zahlreiche Berichte über leerstehende Gasspeicher die Runde. TIGAS-Geschäftsführer Georg Tollinger beruhigt: „Unser eigener Gasspeicher ist aktuell zu rund 90 Prozent gefüllt. Damit ist eine eigenständige Versorgung Tirols für den bevorstehenden Winter aus heutiger Sicht jedenfalls gesichert.“ Zum Vergleich: Die Gasmengen in den Speichern in Österreich betragen aktuell rund 67 Prozent.
„Das sorgt für zusätzlichen Druck an der Preisfront“, so Tollinger, der daher nicht mit einer raschen Entspannung rechnet. Letzte Woche war der europäische Erdgaspreis auf den höchsten Stand seit Ende 2022 geklettert. TIGAS hat ihre Beschaffung bis Sommer 2027 bereits abgeschlossen.